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Der Yorkshire Terrier hat seine Abstammung in den Industriestädten Nordenglands Ende des 19. Jahrhunderts. Der Rassenname entspringt der Grafschaft Yorkshire wo er von den ärmeren Bevölkerungsschichten zur Mäuse- und Rattenjagd gezüchtet wurde. 1886 erfogte die Anerkennung als eigenständige Rasse durch den englischen Kennel Club und ist inzwischen eine von der FCI (Federation Cynologique Internationale) anerkannte Hunderasse. Im Laufe der Zeit fand der Yorkshire Terrier auch den Weg in die wohlhabenderen Schichten. Hierzu wurde er immer kleiner gezüchtet, und heute ist der Yorkshire ein äusserst beliebter Ausstellungs- und Familienhund. Der Yorkshire Terrier gehört zwar zu den kleinsten Hunden, benötigt aber, aufgrund seiner Intelligenz, Wachsamkeit und seines selbstbewussten Wesens, eine konsequente Führung. |
RassestandardFCI - Standard Nr. 86 / 20. 01. 1998 / DYORKSHIRE TERRIER Übersetzung: Frau Wiebke Steen Ursprung: Grossbritannien Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 24.06.1987 Verwendung: Gesellschaftshund Klassifikation FCI: Gruppe 3 - Terrier Sektion 4 - Zwerg Terrier Ohne Arbeitsprüfung Allgemeines Erscheinungsbild: Langhaarig, das Haar hängt glatt und gleichmäßig beiderseits herab, ein Scheitel reicht von der Nase bis zur Rutenspitze. Sehr kompakt und adrett, aufrecht in der Haltung und ein Fluidum von " Wichtigkeit " ausstrahlend. Die Konturen sollen einen kernigen und gut proportionierten Körper erkennen lassen. Verhalten und Charakter (Wesen): Reger und intelligenter Zwerg-Terrier. Lebhaft bei ausgeglichenen Wesens-anlagen. Kopf Oberkopf: Schädel: Ziemlich klein und flach, Schädel nicht auffallend oder zu gerundet. Gesichtsschädel: Nasenschwamm: Schwarz. Fang: Nicht zu lang. Kiefer / Zähne: Perfektes, regelmäßiges und vollständiges Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Augen: Mittelgroß, dunkel, glänzend, mit wachsamem, intelligentem Ausdruck und so plaziert, daß sie geradeaus blicken. Nicht hervorstehend. Augenlider dunkel. Ohren: Klein, V-förmig, aufrecht getragen, nicht zu weit auseinanderstehend, mit kurzem Haar von satter, kräftiger Tan-Farbe bedeckt. |
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Hals: Von guter Länge Körper: Kompakt Rücken: Eben Lenden: Gut durch Muskeln gestützt Rippen: Mässig gewölbt Rute: Üblicherweise auf mittlere Länge kupiert, mit viel Haar bewachsen. Dieses ist von dunklerem Blau als das am Körper, insbesondere am Rutenende. Sie wird etwas über der Rückenlinie getragen. |
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Gliedmaßen Vorderhand: Läufe gerade, gut mit Haar von sattem goldenem Tan bedeckt, wobei die Haarspitzen etwas heller schattiert sind als die Haarwurzeln. An den Vorderläufen darf das Tan nicht höher als bis zu den Ellenbogen reichen. Schultern: Gut gelagert Hinterhand: Von hinten betrachtet sind die Läufe ganz gerade, gemäßigte Winkelung der Kniegelenke; gut mit Haar von sattem, goldenem Tan bedeckt, wobei die Haarspitzen etwas heller schattiert sind als an der Haarwurzel. Das Tan darf nicht höher als bis zu den Kniegelenken reichen. Pfoten: Rund, schwarze Krallen Gangwerk: Frei und mit viel Schub, geradeaus gerichtete Bewegung in Vor- und Hinterhand, bei ebener Rückenlinie. Haarkleid Haar: Körperhaar von mittlerer Länge, völlig gerade (nicht wellig), glänzend; von feiner seidiger Textur, nicht wollig. Das herabhängende Haar am Kopf und Fang (" fall ") ist lang, hat eine satte, goldene Tan-Farbe; dabei in der Farbe intensiver seitlich am Kopf, am Ohrenansatz und am Fang, wo es besonders lang sein sollte. Die Tan-Farbe am Kopf darf sich nicht in den Nacken ausbreiten; sie darf nicht rußig oder mit dunklem Haar vermischt sein. Farbe: Dunkles Stahlblau (nicht Silberblau) erstreckt sich vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz, keinesfalls vermischt mit falbfarbenem, bronzefarbenem oder dunklem Haar. Das Haarkleid an der Brust hat ein volles, helles Tan. Alle tanfarbenen Haare sind an der Wurzel dunkler als in der Mitte und werden zur Spitze hin noch heller. Gewicht: Gewicht bis 3,1 kg (7 livres anglaises). Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. N.B.: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. |